Burschenschaft Tuiskonia Karlsruhe

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Wir treffen uns jeden letzten Freitag im Monat gegen 19 Uhr zum gemütlichen Stammtisch in unserem Bierkeller.

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Karlsruhe

Die Stadt Karlsruhe ist unter der Universitätsstädten weder die bekannteste noch die schönste. Das liegt auch daran, dass Karlsruhe, 1715 gegründet, eine sehr junge Stadt ist.

Dennoch bietet Karlsruhe sehr viel für die Studenten und Touristen, sowohl kulturell, als auch was die Möglichkeit betrifft, aus zu gehen.

Kurzgeschichte von Karlsruhe

Die Stadt Karlsruhe ist mit 300.000 die zweitgrößte Stadt im Bundesland Baden-Württemberg. Dazu ist Karlsruhe die badische Landeshauptstadt. Gründervater der Stadt ist der Markgraf Karl Wilhelm, Markgraf von Baden-Durlach. Die Intension Wilhelms war es ein Jagd- und Lustschloss zu errichten, das heutige Schloss Karlsruhes. Der Grundstein wurde am 17. Juni 1715 mit dem Beginn des Baus am Schloss gelegt. Der Wunsch von Karl Wilhelm war es, dass die Straßen vom Karlsruher Schloss aus, angelegt an die Form von Sonnenstrahlen, in alle Richtungen zeigen, weshalb die Planung der Stadt am Reisbrett stattfand. Da sich der Schlosspark nördlich des Schlosses befindet, ist die Innenstadtbebauung nur südlich des Schlosses. Deshalb erinnert der Grundriss zusätzlich an einen Fächer, weshalb Karlsruhe auch gerne „Fächerstadt“ genannt wird.

1805 wurde Karlsruhe die feste Residenz der badischen Großherzöge. Im Jahr 1818 folgte von hier aus die Erlassung der badischen Verfassung. Von Großherzog Ludwig I wurde dann im Jahr 1825 das Polytechnikum gegründet, welches sich über die Jahre stetig weiterentwickelte um erstklassige technische Forschung und Lehre zu bieten und nun seit 2009 unter dem Namen KIT bekannt ist.

1901 wurde zum ersten Mal die Grenze von 100.000 Einwohnern in Karlsruhe überschritten. Auch der Krieg ging nicht an Karlsruhe vorbei. Zwischen 1940 und 1945 wurden über 100 Bombenangriffe auf Karlsruhe gezählt, dazu in etwa 13 Großangriffe mit mehr als 100 Bomben. Insgesamt wurde die Stadt während des zweiten Weltkriegs zu mehr als einem Drittel zerstört. Nach dem Weltkreig wurde Karlsruhe im Jahr 1950 zur „Stadt des Rechts.“ Seither beherbergt Karlsruhe neben dem Bundesgerichtshof mit dem Bundesverfassungsgericht das höchste deutsche Gericht.

2014 wurde dann erstmals die Einwohnergröße von 300.000 überschritten. Der 300. Geburtstag wurde dann 2015 sehr groß gefeiert. Eine etwas detailliertere Geschichte findet man hier.

Kultur

Karlsruhe biete zahlreiche attraktive kulturelle Angebote. Von studentischen Darbietungen vom AKK (Arbeitskreis Kultur und Kommunikation), über verschiedene Museen, bis hin zu den Aufführungen des Badischen Staatstheaters bietet Karlsruhe ein breites Spektrum der kulturellen Betätigung.

Der AKK besitze Räumlichkeiten auf dem Campus. Dort befindet sich ein von Stundeten geleitetes Café, das immer wieder Ort zahlreicher studentischer Veranstaltungen ist. Wird hier tagsüber Kaffee, oder auch das ein oder andere Bier, getrunken, so finden hier abends Tanzkurse, Poetry Slams oder Podiumsdiskussionen, Konzerte und Fachschaftsparties und vieles weitere statt. Das Badische Staatstheater Karlsruhe auf der anderen Seite bietet Ballett, Oper und Schauspiel. Seit 2011 besitzt es außerdem das Junge Staatstheater.

Ebenfalls zu den wichtigsten kulturellen Sehenswürdigkeiten gehört das ZKM. Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe wurde 1989 gegründet und befindet sich in einer ehemaligen Munitionsfabrik. Seitdem bündeln hier drei Forschungsabschnitte und eine Mediathek auf einzigartige Weise Forschung und Produktion, sowie Ausstellungen und Veranstaltungen. Im gleichen Gebäude befinden sich zusätzlich die Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe sowie die Städtische Galerie Karlsruhe.

Die zentrale Leitung aller kulturellen Projekte übernimmt das Kulturbüro Karlsruhe. Im Rathaus ansässig, wird von hier aus die Förderung und Planung vieler kultureller Veranstaltungen unternommen.

Alle Informationen zum Thema Kultur gibt es unter: http://www.karlsruhe.de/b1/kultur.de

Nachtleben in Karlsruhe

Karlsruhe bietet, vor allem für Studenten, eine große Vielfalt an Möglichkeiten abends auszugehen.

Zum einen gibt es die beliebten Studentencafé's und -Restaurants wie zum Beispiel das Kippe oder das Café Emaille, die sich im Allgemeinen zu späterer Stunde in Pubs verwandeln und über die ganze Innenstadt, vornehmlich natürlich in Universitätsnähe, verteilt sind.

Möchte man eher in ruhiger gediegenerer Atmosphäre speißen, bieten sich verschiedene Restaurants am und um den Marktplatz, den Ludwigsplatz und den Europaplatz an.

Für ein gemütliches Bier eignen sich am besten die nach dem Motto "Von Studenten für Studenten" betriebenen Bars, wie die Bar des AKK (Auf dem KIT-Campus) und das Z10 in der Nähe der Haltestelle ‚Durlacher Tor‘.

Wer richtig feiern gehen und die Nacht zum Tag machen möchte, ist in den Karlsruher Clubs am besten aufgehoben. Die größten und bekanntesten, bei weitem aber nicht die einzigen, sind der App Club, Die Stadtmitte, der Monkeyz Club und das Agostea. Mit einer großen Programm- und Musikvielfalt von Electro bis Metal bieten sie für jedermann eine Möglichkeit zum Spaß haben.

Auch die Möglichkeiten Liveauftritte zu erleben ist an verschiedenen Stellen gegeben. Am bekanntesten ist hier sicher das Substage. Dort finden mehrmals wöchentlich Konzerte, ebenfalls aus jeder Musikrichtung, statt.

Kann man sich trotz den vielen Angeboten nicht entscheiden, ist es jeder Zeit möglich auch mehrere Sachen an einem Abend auszuprobieren. Die meisten Orte liegen nahe beieinander und auch die Bahnen fahren sehr regelmäßig, meist im 10-20 Minutentakt, so dass man die Orte schnell wechseln kann.