![]() |
Geschichte der Burschenschaft Tuiskonia
Der Name Tuiskonia leitet sich ab von dem schon bei Tacitus erwähnten Wanischen Erdgott Tuisco, von dessen Namen sich auch über Tuisk - Tysk der Name "Deutsch" herleitet. Die Farben der B! Tuiskonia sind Gold-Weiß-Violett. Im WS 1880/81 wurde die Tuiskonia vertagt, jedoch im WS1883/84 in Stuttgart mit Hilfe der B! Alemannia und Burschen der KB! Arminia, der KB! Teutonia und der KB! Germania wiedereroffnet. Im WS 1887/88 vertagte sie sich erneut, um im WS 1889/90 mit Unterstützung der Karlsruher Teutonen in Dresden wieder zu eröffnen. Auch dort wurde sie im WS 1890/91 wieder vertagt, konnte jedoch nach der Vorarbeit von Karlsruher Arminen sowie Darmstädter Friesen und Germanen am 4. März 1895 erneut wieder aufmachen. Auf Veranlassung der Karlsruher Arminen und Germanen übersiedelte sie nach einem Streit um das Maturitätsprinzip endgültig nach Karlsruhe, wo am 10. Nov. 1896 der Kneipbetrieb aufgenommen wurde. Seit 1914 gehörte die B! Tuiskonia dem Rüdesheimer Verband Deutscher Burschenschaften an, der 1919 mit dem ehemaligen ADC zur Deutschen Burschenschaft verschmolz. Außerdem wurde sie 1951 in den Weißen Verband und 1962 in die Burschenschaftliche Gemeinschaft in DB und DBÖ aufgenommen, deren Vorsitz sie in den Jahren 1978 und 1979 innehatte. Wo steht die Burschenschaft Tuiskonia politisch? Warum heute Burschenschafter werden ? Angesichts mannigfaltiger Ausbildungsdefizite an Universitäten kommt den auf Dauer angelegten Gruppierungen und Vereinigungen an den Hochschulen besondere Bedeutung zu. Unter den in ihren Ursprüngen und Zielsetzungen unterschiedlichen Vereinigungen an den Hochschulen nehmen die studentischen Korporationen dadurch eine Sonderstellung ein, daß sie berufsunerfahrene jüngere und berufserfahrene, ältere Mitglieder jeweils in einem Lebensbund zusammenfassen. Zu den seit vielen Generationen bewährten Lebensbünden gehören vor allem die Burschenschaften. Ihre Traditionen, Einrichtungen und Veranstaltungen, insbesondere Konvent, burschenschaftlicher Abend, Kneipe, Stiftungsfest, Burschentag u.a. bieten ihren studentischen Mitgliedern ausgezeichnete Möglichkeiten zwangloser Persönlichkeitsbildung und Erlernen demokratischen Verhaltens. Zwischen der Erziehung in der Burschenschaft und beruflichem Erfolg besteht nachweislich ein ursächlicher Zusammenhang. Die Bedeutung von Burschenschaften für die Persönlichkeitsbildung ihrer Mitglieder und für die Entwicklung von Führungsqualitäten läßt sich als wesentliches Ziel burschenschaftlicher Erziehung wie folgt zusammenfassen: 1. Burschenschaften sind selbstgewählte, überschaubare Gemeinschaften mit demokratischer Tradition. 2. Burschenschaften erziehen ihre Mitglieder zu Respekt vor der Würde des Menschen, zu Toleranz gegenüber Andersdenkenden, zu freiwilliger Übernahme von Pflichten gegenüber der Gemeinschaft sowie zu gegenseitiger Hilfeleistung, zu Offenheit und Ehrlichkeit und zu demokratisch geregelter Konfliktlösung. 3. In Burschenschaften werden Verhaltensweisen erlernt und Techniken geübt, die für weitere Führungspositionen entscheident sind: Disziplin, freie Rede, sachliche Diskussion und logisches Argumentieren, Organisationsgeschick, sicheres Auftreten und einwandfreie Umgangsformen. Bundeslied der Burschenschaft Tuiskonia Text: Bbr. Wieland Auf ihr Brüder alle, hell mit Jubelschalle sei ein Lied hinaus in alle Welt gesandt! Glänze hell im Golde, Freiheit edle, holde, daß Du stets der Tuiskonen Trachten seist. Leucht in reiner Hehre, Tuiskonenehre, weiß wie Schnee, von keines Makels Hauch befleckt. Lichte Veilchenbläue mahn uns an die Treue, die der Tuiskone hegt dem Vaterland. Treue Burschenbrüder, einer Kette Glieder, durch ein Band umschlungen stehn wir einig da.
|
|
|
Startseite | Tuiskonia | Prinzipien | Veranstaltungen | Aktivitas | Bilder | Archiv | Hochschulen | Kontakt | Gästebuch | Verweise